Ich lerne Dich kennen

Weitere Informationen

  • Name: Ich lerne Dich kennen
  • OVERVIEW

  • Linguistic dimension

  • Linguistic dimension - Skill(s): Ich lerne Dich kennen
  • Duration: 4 x 45 Minuten
  • Target language: Jede; Ausprobiert in Niederländisch, Schottisch Gälisch, Italienisch
  • ICT dimension

  • ICT resources:

    Internetverbindung zu Audio- oder Videoaufnahmen der Partnerländer (vorzugsweise Handys oder Laptops) ; Geräte für Tonaufnahmen oder Videoaufnahmen; Textverarbeitungsprogramm. Obwohl es wahrscheinlich einfacher ist, Handys für Aufnahmen zu benutzen, können bessere Ergebnisse mit Kameras mit Mikrofon, die auf einem Stativ ruhen, erzielt werden.

  • ICT competences: Mit Audio- und Videodateien arbeiten; Dateien ins Netz hoch- oder aus dem Netz herunterladen; mit Tabellen eines Textverarbeitungsprogramms arbeiten.
  • Detailed description of the task

  • Situation / theme(s): Zwei Klassen beteiligen ich an einem Austausch (virtuell oder real), wobei sich die Schülerinnen und Schüler bislang noch nicht getroffen haben. Sie haben gerade erste Erfahrungen mit der Sprache der anderen gemacht. Als Grundlage für weiteren Informationsaustausch dienen das Kennenlernen, des/der Anderen (Name und Wohnort).
  • Product requirements or prerequisites: Internetverbindung und Geräte zum Aufnehmen von Bild und/oder Ton. Die Schulen müssen zugestimmt haben, dass Informationen über das Internet weitergegeben werden und die Privatrechte der Schülerinne und Schüler gewahrt sind (z.B. geschlossene Gruppen in sozialen Netzwerken wie Google+).
  • I can...:
    • Hören: Ich kann jemanden verstehen, wenn er langsam spricht und sorgfältig artikuliert sowie lange Pausen macht, damit ich die Bedeutung nachvollziehen kann.
    • Sprechen: Ich kann einfache Sätze formulieren, um mich selbst, was ich tue, wo ich lebe und Bekannte zu beschreiben.
  • Product: Zwei Geräte zum Aufnehmen von Videos/Audios. In diesen Aufnahmen buchstabieren die Schülerinnen und Schüler ihre Namen, wobei sie das Alphabet ihrer Muttersprache und das der Zielsprache verwenden, sie sagen, wo sie wohnen und erste Informationen über ihre Familien mitteilen. Zwei Tabellen mit Informationen, die von den Schülerinnen und Schülern der Partnerschule gesandt wurden.
  • Product requirements or prerequisites:

    Internetverbindung und Geräte zum Aufnehmen von Bild und/oder Ton. Die Schulen müssen zugestimmt haben, dass Informationen über das Internet weitergegeben werden und die Privatrechte der Schülerinne und Schüler gewahrt sind (z.B. geschlossene Gruppen in sozialen Netzwerken wie Google+).

  • Process:

     

    Gemeinsame Aufgabe

    Sich kennenlernen

    Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit Schülerinnen und Schülern aus einem anderen Land zusammen. Sie haben sich bislang noch nicht getroffen/bzw. mit einander ausgetauscht. Um sich kennen zu lernen müssen sie mitteilen, wer sie sind, wo sie wohnen und ob sie Geschwister haben.

    Nach einleitenden Aufgaben besteht die Hauptaufgabe aus 4 Einzelteilen und einer anschließenden Evaluation.

    1. In der Muttersprache sprechen.
    2. Schülerinnen und Schüler in deren Muttersprache sprechen hören
    3. In der Zielsprache sprechen.
    4. Schülerinnen und Schüler der Partnerschule in der eigenen Sprache zuhören.

    Einleitung

    Die Lehrerin/der Lehrer erklärt den Schülerinnen und Schülern was sie sagen und hören werden: Zahlen, Namen, Wohnorte, Anzahl der Schwestern und Brüder.

    Die Lehrerin/der Lehrer bespricht mit den Schülerinnen und Schülern das Alphabet und die Zahlen( 1 – 10 oder 1 – 20 je nach Gruppengröße).

    Die Lehrerin/der Lehrer betont die Bedeutung richtigen Aussprache der Schülernamen. Um Missverständnisse zu vermeiden sollen die Schülerinnen und Schüler ihre Namen buchstabieren.

    Die Lehrerin/der Lehrer betont, dass die Schülerinnen und Schüler deutlich und verständlich sprechen müssen

    Die Lehrerin/der Lehrer teilt jeder Schülerin/jedem Schüler eine Nummer zu.

    Die Lehrerin/der Lehrer teilt darauf hin die Klasse in Kleingruppen ein (eine Gruppe kann dann z.B. aus einem Sprecher, einer Kamerafrau/einem Kameramann, einer Regisseurin/einem Regisseur bestehen).

    Die Gruppen arbeiten selbständig. Die Lehrerin/der Lehrer geben, wenn nötig, Hilfestellung.

    Teil 1

    Die Schülerinnen und Schüler stellen sich in ihrer Sprache wie folgt vor:

    ‘Hallo. Ich bin Nummer (Die Nummer n wurden vorher von der Lehrerin/vom Lehrer vergeben) Ich heiße (Name). Ich buchstabieren meinen Namen (Buchstabe, Buchstabe, Buchstabe usw. ) Ich wohne in (Ort) . Ich habe (Anzahl) Schwestern und (Anzahl (Brüder) oder ich habe keine Geschwister/keine Schwester/keinen Bruder.

    Beispiel:

    • Hallo, Ich bin Nummer 1.
    • Ich heiße Harry Smith.
    • H, A, R, R, Y Pause S, M, I, T H.
    • Ich wohne London.
    • Ich habe eine Schwester und einen Bruder.

    Die Schülerinnen und Schüler werden eine/r nach der/dem anderen gefilmt. Die Regisseurin/der Regisseur stellen sicher, dass die Sprache deutlich und verständlich ist.

    The Schülerinnen und Schüler überprüfen die Qualität des Filmes. Wenn sie damit zufrieden sind, laden sie den Film hoch.

    Teil 2

    Die Lehrerin/der Lehrer überprüft, ob alle Schülerinnen und Schüler sich vorgestellt haben und dies hochgeladen haben. Danach werden die Gruppen beauftragt, eine Auswahl der Filme aus der Partnerschule anzusehen und eine digitale Tabelle auszufüllen.

    The Schülerinnen und Schüler laden die Filme, die ihnen zugeteilt wurden, herunter.

    Die Schülerinnen und Schüler schauen sich die Filme an und versuchen diese zu verstehen. Bekommen sie die notwendigen Informationen? Sie spielen die Filme so oft ab, bis sie der Meinung sind, alles verstanden zu haben.

    Die Schülerinnen und Schüler füllen die Tabelle mit den Informationen zum Wohnort und zu den Geschwistern aus.

    Die Tabellen werden bevor sie hochgeladen werden so lange überprüft, bis sie richtig

    Teil 3

    Die Schülerinnen und Schüler betrachten die heruntergeladenen Filme sehr gründlich. Wie haben sich die anderen Schülerinnen und Schüler vorgestellt? Wie haben sie ihre Namen buchstabiert? Wie haben sie ihren Wohnort vorgestellt? Wie wurden die Informationen über Geschwister weitergegeben?

    Wenn die der Meinung sind, dass sie gut genug sind, können sich die Schülerinnen und Schüler in der Zielsprache vorstellen, wobei sie wie unter Teil 1 angegeben vorgehen.

    Wenn sich alle Schülerinnen und Schüler vorgestellt haben und dies aufgenommen wurde, werden die Filme so lange überprüft, bis die Schülerinnen und Schüler glauben, dass die in Ordnung sind. Erst dann werden die Filme hochgeladen.

    Teil 4

    Die Lehrerin/der Lehrer überprüft, ob die Filme der Partnerschule angekommen sind und beauftragt jede Gruppe, sich mit einer bestimmten Auswahl der Filme auseinanderzusetzen und die Ergebnisse in eine Tabelle einzufüllen. Können die Schülerinnen und Schüler, die unsere Sprache sprechen, verstanden werden? Erst nachdem sich die Gruppe darauf geeinigt hat, ob alles verständlich ist, füllen sie die Tabelle aus und laden sie hoch.

    Anschließende Evaluation

    Haben die Gruppen gut gearbeitet?

    Die Zuhörer/innen (Teil 2) haben gut gearbeitet, wenn sie die Sprecher des anderen Landes in deren Muttersprache verstanden haben und die Tabelle richtig ausgefüllt haben.

    Die Sprecher/innen der Zielsprache (Teil 3) haben gut gearbeitet, wenn die Zuhörer die Ausführungen in ihrer Muttersprache verstanden haben und diese richtig in die Tabelle eingefüllt haben

    Alle Tabellen müssen bezüglich der richtigen Informationen überprüft werden. Falls dem so ist, können die Schülerinnen und Schüler stolz sein. Falls nicht müssten die Sprecher übern, klar und deutlich zu sprechen und die Zuhörer übern, genauer zuzuhören.

  • Division of roles (optional): Die Schülerinnen und Schüler wechseln sich in ihren Rollen ab. (Regisseur/in; Kamerafrau, -mann; Sprecher/in)
  • Consolidating activities suggested or follow up plan:

    Konsolidierende Aktivitäten

    Die Anwendung des Buchstabierungsalphabets (z.B. Telefonalphabet, Natoalphabet) Schülerinnen und Schüler helfen, das Alphabet der Zielsprache leichter zu erfassen.

    Die Sprecher/innen können ihre Namen in der Muttersprache mit Hilfe des Buchstabierungsalphabets buchstabieren und die Zuhörer/innen der Partnerschule können daraufhin diese Namen aufschreiben .

    Planung für weitere Schritte

    Wenn die Schülerinnen die Aufgaben gut erledigt haben, können Sie sie bitten, noch weitere Informationen über sich selbst mitzuteilen; z.B.

    Ich bin 13 Jahre alt.

    • Ich bin 1,61 Meter groß.
    • Mein Hobby ist Fußball spielen.

    NB. Ab diesem Zeitpunkt haben die Schülerinnen und Schüler das GeR-Niveau A2 erreicht.

    Visuelle Materialien produzieren

    Basierend auf dem Buchstabierungsalphabet können Sie

    Schülerinnen und Schüler bitten, nach Bildern und/oder Fotos zu suchen, die zu ihren Briefen passen und diese dann einfügen lassen. Alternativ können die Schülerinnen und Schüler auch Zeichnungen in die Briefe einbringen.

  • Success factors or evaluation criteria:

    Die Schülerinnen und Schüler haben gut gearbeitet, wenn:

    • sie die Namen der Wohnorte und die hauptsächlichen Informationen über die Familien in der Zielsprache verstanden haben (Hören).
    • sie von den Muttersprachlern verstanden wurden (Sprechen).
  • Authors: Ton Koet. Falls Sie mehr Informationen zur Aufgabe wünschen oder die Übertragbarkeit und den Einsatz der Aufgabe für ihren Unterricht mit den Autorinnen diskutieren wollen, kontaktieren Sie bitte Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
  • Acknowledgements: KPN (Niederländische Telekom) für alphabetisch geordnete Telefonlisten
  • Didactic added value of the task and other information

  • Practical hints for teachers:

    Diese Aktivitäten richten sich an Anfänger/innen. Deshalb mag es notwendig sein, bei Erklärungen die Muttersprache zur Hilfe zu nehmen. Es kann auch nötig sein, das Alphabet und die Zahlen von 1 – 10 oder 1 – 20 durchzusprechen, abhängig von der Anzahl der Schülerinnen und Schüler Ihrer Klasse. Wenn in der Klasse mehr als 20 Schülerinnen und Schüler sein sollten von 1 – 30, etc.

    Es ist wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler langsam, vernehmlich und deutlich sprechen.

    Es gibt viele Webseiten mit Alphabeten und Buchstabierungsalphabeten mit Aussprache (s. z.B. https://en.wikipedia.org/wiki/Spelling_alphabet; hier können Sie Buchstabierungsalphabete für Latein, Griechisch und Kyrillisch bekommen).

    Auch wäre es gut, wenn Sie ein Buchstabierungsalphabet auswählen könnten, welches dem Leistungsstand und der Altersstufe ihrer Schülerinnen und Schüler entgegenkommt. Einige sind Alphabete die nur für kleinere Kinder geeignet sind.

    Falls Ihre Schule noch keine Partnerschule gefunden haben sollte, können Sie vielleicht bei e-Twinning (https://www.etwinning.net/en/pub/index.htm) finden.

  • Additional methodological or didactic comments:

    Interaktion mit Muttersprachlern bietet eine ideale Möglichkeit , eine Fremdsprache zu lernen. Unglücklicherweise sehen die Muttersprachler nicht immer ihren Vorteil. In dieser Aufgabe leisten alle Beteiligten ihren Beitrag zur internationalen Verständigung.

  • Reasons why this task is a model of best practices:

    Interaktion mit Muttersprachlern bietet eine ideale Möglichkeit , eine Fremdsprache zu lernen. Unglücklicherweise sehen die Muttersprachler nicht immer ihren Vorteil. In dieser Aufgabe leisten alle Beteiligten ihren Beitrag zur internationalen Verständigung.

  • Impact that it is expected to have on the teaching practices and attitudes:

    Die Lehrer/innen werden erkennen, dass selbst auf dem A1Niveau Schülerinnen und Schüler sprachliche aktiv werden können, wenn es um Dinge ihres Lebens geht.

    Sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Lehrerinnen und Lehrer können erfahren, dass Schülerinnen und Schüler Dinge, aus ihrem realen Leben in einer fremden Sprache vermitteln können. Und so werden sowohl die Lehrer/innen als auch die Schüler/innen eine positivere Einstellung zum Arbeiten an authentischen Inhalten im Austausch mit Muttersprachlern gewinnen.

    Sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Lehrerinnen und Lehrer t werden erkennen, dass Sprachverstehen für eine erfolgreiche Kommunikation entscheidend ist.

  • Reasons why this task travels well:

    Diese Aufgabe kann für jede Situation transnationaler Zusammenarbeit eingesetzt werden.

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  • Rationale and/or theoretical underpinnings of the task: Für diese Aufgabe sind zwei Dinge charakteristisch: es muss ein Kommunikationsproblem gelöst werden und es müssen Dinge aus dem realen Leben behandelt werden (s. Skeehan). Verstehen und verstanden werden sind wichtige Faktoren eine erfolgreichen Kommunikation. Der ultimative Beweis erfolgreicher Kommunikation in der Fremdsprache ist, wenn man von einem Muttersprachler verstanden wird und das vom Muttersprachler Gesagte versteht. Unglücklicherweise werden Sprecher häufig missverstanden, wenn sie so einfache Dinge wie ihren Namen sagen. Auch sprechen Personen die Namen anderer nicht richtig oder fehlerhaft aus. Das kann zu ernsten Kommunikationsproblemen führen. Deshalb ist es wichtig, dass Lehrer/innen dieses Problem von Anfang an (d.h. vom niedrigsten GeR-Niveau) in den Blick nehmen Wenn die Schülerinnen und Schüler dieses Problem bewältigt haben, steht ihnen eine praktische Fertigkeit zur Verfügung, die sie lebenslang in nutzen können.

Aufgaben pro Tandem